Freitag 18:00 Teil 1:
Togo und Ghana – geheimnisvolles Schwarzafrika

Bestens vorbereitet flogen die beiden Bad Kissinger Globetrotter Gabi Goll und Rudi Kleinhenz nach Accra, der Hauptstadt Ghanas um sich in ein weiteres Abenteuer Afrika zu stürzen.
Mit dem dort geparkten eigenen Landcruiser wurde zuerst Lomé, die Hauptstadt des Nachbarlandes Togo angesteuert um dort die nötigen Visa für die weitere Reise zu besorgen. In der ehemaligen deutschen Kolonie weist noch Vieles auf die Zeit unter der Herrschaft des Kaisers hin. Gruselig geht es auf dem Fetischmarkt zu. Hunderte getrockneter Tierschädel blicken den Besucher aus allen Richtungen an. Der Voodoo-Zauber ist im Lande noch allgegenwärtig.
Ein Abstecher zu Freunden nach Kpalime folgte, bevor die beiden zurück nach Ghana reisten.
Der Bosumtwi-See, entstanden durch den Einschlag eines Meteoriten, und Aschanti-Behausungen bei Kumasi wurden besucht. Eine Fledermaushöhle bei Kwamang, das Buabeng-Fiema-Affenschutzgebiet mit seinem Affenfriedhof und vor allen Dingen der Mole-Nationalpark zeigen die Vielfältigkeit der Fauna Ghanas. Die älteste Moschee des Landes befindet sich am Eingang des Parks. Heilige Berge, rätselhafte Steine, Wasserfälle und singende Felsen, Ghana hat dem Besucher viel Geheimnisvolles zu bieten. Zu guter Letzt wohnten die beiden einer Regenzeremonie im Örtchen Tongo bei. Der Stammeshäuptling hat 18 Frauen und 110 Kinder. Das er für einen Empfang Zeit hatte, grenzt fast an ein Wunder.
Die Reise führte weiter über Burkina Faso, Niger, Tschad und Zentralafrika nach Kamerun, das ist aber eine andere Geschichte!
Samstag 18:00 Teil 2:
Von der Sahara in den Regenwald – Im Landcruiser vom Niger nach Kamerun

Nach der reibungslosen Fahrt durch Togo und Ghana fuhren Gabi Goll und Rudi Kleinhenz entspannt weiter. Burkina Faso, Niger, Tschad, die Zentralafrikanische Republik und Kamerun lagen auf der Reiseroute. Von einer Schießerei im Osten Burkina Fasos bekamen die beiden nichts mit. Ein glimpflich ausgehender nächtlicher Überfall im Niger ließ die beiden wieder vorsichtiger werden. Die Nordumfahrung des Tschad-Sees wird allgemein als gefährlich eingestuft, nicht nur weil man über 600 km Weichsandpiste vor sich hat. Der Tschadsee verschwindet ebenfalls, wie der Aralsee in Kasachstan, langsam von der Erdoberfläche. In N´Djamena bekamen die beiden das in Deutschland nicht zu bekommende Visum für die Zentralafrikanische Republik und damit begann „das wahre Grauen“. Mit bewaffneter Eskorte auf dem Autodach durchquerten die beiden 60 km Rebellengebiet, um dann permanent auf korrupte Militärs, Polizisten und Zöllner zu stoßen. Nach 5 Tagen war dieser Horror zu Ende und die kamerunische Grenze überschritten. Ein fraglicher Motorschaden am Landcruiser drei Tage und 900 km vor Rückflug spitzte die Situation jedoch nochmal zu. Zwei Stunden vor Abflug hatte man den Kontaktmann in Duala getroffen, das Auto bei ihm geparkt, eine Katzenwäsche im Hausflur gemacht und in letzter Sekunde die Maschine nach Casablanca bestiegen. Nach diesem durchlebten Alptraum waren die beiden Globetrotter erst mal Afrika gesättigt!
Referent:
Rudi Kleinhenz von der dzg (die Dt. Zentrale für Globetrotter) https://globetrotter.org/
Herzlichen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung durch Rudi und die dzg.
wo?
Im Seminarraum neben dem Tower, siehe Lageplan:


